Kinder sind besser in Videospielen

Hallo, liebe pipeline-Leser! In diesem Beitrag geht es um das Thema, warum Kinder besser in Videospielen sind als Erwachsene beziehungsweise warum Kinder diese schneller lernen und perfektionieren.

Kinder lernen schneller

Der Erste und einer der entscheidenden Gründe, warum Kinder besser in Videospielen sind, ist, dass der Mensch im jungen Alter viel schneller und effektiver neue Informationen verarbeiten und abspeichern kann. Dieser Vorgang kann von Mensch zu Mensch abweichen, der Durchschnitt belegt diese Aussage dennoch.

In der Gamingszene gibt es mittlerweile unzählige Spiele aus verschiedenen Regionen, Zeiten und Genres. Auf dem Markt sind einfache bis hin zu sehr komplexe Spielen zu finden, jedoch haben in den meisten Fällen alle Spiele eine oder mehrere Strategien, um an den Sieg zu gelangen. Um nun auf das Thema „Kinder“ wieder zurückzukommen: In vielen Spielen gibt es sehr viele Informationen, die verarbeitet und angewendet werden müssen. Ein Kind zum Beispiel lernt diese Informationen deutlich schneller als ein Erwachsener, der im Alter von 30 Jahren die gleichen Informationen aufnehmen will.

Im Grunde könnte man sagen, umso komplexer das Spiel, desto mehr profitiert man davon, wenn man es in einem jungen Alter lernt.

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Die körperliche Verfassung

Die körperlicher Verfassung spielt gerade im Gaming-Bereich eine sehr große Rolle. Will man die bestmögliche Leistung erzielen, ist es hilfreich, körperlich fit zu sein. Auch motorische Fähigkeiten sind hier wichtig; bestimmte Bewegungsabläufe mit der Maus oder Tastenkombinationen, die schnell hintereinander auf dem Controller oder der Tastatur eingegeben werden müssen, sind deutlich schwieriger im Alter einzuprägen. Vielleicht hast du es auch schon selber gemerkt, dass dir solche Sachen viel leichter fielen, als du noch ein Kind warst.

Die zur Verfügung stehende Zeit

Dieser Faktor ist enorm wichtig, denn im Normalfall geht ein Kind in die Schule und ein Erwachsener eben arbeiten. In diesem Fall hat ein Kind jeden Tag deutlich mehr Freizeit als ein Erwachsener, denn es kommt dazu, dass man als Erwachsener viele Verpflichtungen trägt und nicht immer allzu viel Zeit in seinem Alltag dem Gaming zuschreiben kann. Doch gerade bei sehr komplexen Online Games ist die Routine und die investierte Zeit wichtig, um wirklich gut zu werden. Niemand – ob Kind oder Erwachsener – wird über Nacht zum E-Sportler.

Spaß, um schneller zu lernen

Ein Spiel zu lernen ist im Groben das gleiche wie ein Thema für die nächste Prüfung zu lernen. Du nimmst Informationen auf, wandelst sie in dein Langzeitgedächtnis um, um sie dann wieder zum gegebenen Zeitpunkt abzurufen und anzuwenden. Dieser Vorgang verläuft deutlich schneller, wenn jemand Spaß empfindet, während diese Informationen aufgenommen werden. Der Unterschied ist hier, dass Kinder sich leichter begeistern lassen und in deutlich mehr Fällen Spaß am Spielen haben und komplett begeistert sind.

Die älteren Gamer hingegen empfinden selbstverständlich auch Spaß an ihren Spielen, finden aber auch Kleinigkeiten im Spiel, die den Spaß hemmen. Hier wird dann ausgiebig über Programmierung, Grafik, Bugs und Glitches gemeckert, was zum einem aktiv den Spielspaß für sie selbst und Teamkameraden hemmt, zum anderen aber auch passiv im Unterbewusstsein den Spaß reduziert.

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Es ist nicht festgelegt, dass jedes Kind gleich besser als jeder Erwachsene in Videospielen ist. Jedoch sieht man, dass es hier auf jeden Fall Vorteile gibt, die Kinder gegenüber den Erwachsenen haben, um letztendlich besser zu sein. Wenn du noch mehr zum Thema „Gaming“ lesen willst, dann ab zum nächsten Beitrag hier auf pipeline.