Interview mit Rubin Lind: Ein Einblick in das Leben eines jungen Gründers

Willkommen zu dem Interview mit Rubin Lind. Rubin ist ein junger Unternehmer und Gründer, der unter anderem für die Lern-App Skills4School, oder Top Talents under 25 bekannt ist. Und nun ab ins Interview!

Das Interview könnt ihr Euch auch hier im Podcast anhören:

Du bist bereits mit 17 Jahren Gründer geworden. Welche Träume und Ängste hattest du zu diesem Zeitpunkt und was hat dich dazu bewegt mit 17 Jahren Gründer zu werden?

Ich habe das nicht groß geplant, sondern ich hatte das Verlangen, diese eigene Lernapp umzusetzen. Also habe ich mir überlegt, wie man das machen kann und habe in diesem Zuge an verschiedenen Wettbewerben (Ideenwettbewerben/Gründungswettbewerben) teilgenommen, ohne dass ich wirklich wusste, was es heißt, ein Unternehmen zu gründen. Ich habe aber auch gemerkt: Wenn man Dinge umsetzen möchte, zum Beispiel Sachen einzukaufen oder Leute anzustellen, muss man das Ganze in Rechtsform gießen, also ein Unternehmen gründen. Daraufhin habe ich mich mit diesem Schritt auseinandergesetzt. Das war mit 17 Jahren gar nicht so leicht, weil man eine Erlaubnis vom Vormund braucht. Trotzdem hat es am Ende geklappt. Damals habe ich das ohne besondere Träume oder Visionen gemacht und hatte auch keine Angst davor. Für mich war das ein notwendiger Schritt, ein Problem zu lösen und deshalb war die Unternehmensgründung für mich eher ein Mittel zum Zweck.

Die Lernapp, die du entwickelt hast, heißt Skills4School. Wie bist du auf die Idee für diese App gekommen und was möchtest du damit erreichen?

Es war ein Problem, das ich selber hatte: In der Schule vor dem Schulbuch zu sitzen und den Lehrer zu fragen, was wir lernen müssen, mit der Antwort „Das, was wir in den letzten drei Monaten im Unterricht gemacht haben!“, hat mich nie wirklich zufriedengestellt. Daher hatte ich den Wunsch einer App, die sich an mich anpasst und mein Lernlevel auf Grundlage verschiedener Daten wie der Zeit, in der ich die Inhalte lese oder wie ich Fragen richtig oder falsch beantworte, erkennt. Ich wollte die Lerninhalte also individueller auf mich zugeschnitten haben. Denn der Lehrer erklärt etwas fünfmal, zum Teil habe ich es nach dem ersten Mal verstanden, zum Teil habe ich es aber nach dem fünften Mal immer noch nicht verstanden. Und ich habe festgestellt, dass ich nicht der einzige Schüler in dieser Situation bin und so ist der Wunsch nach einer digitalen Lösung entstanden. Denn es gibt so viel Zeit, in der man eigentlich lernen könnte, aber Lernen wird immer damit verbunden, sich hinter sein Schulbuch zu setzen und sich drei Stunden nur darauf zu konzentrieren. Dabei verbringt man so viel Zeit am Handy, die man sinnvoll nutzen und dabei vielleicht noch etwas Spaß am Lernen haben kann. Dieser Gedanke hat mich angetrieben, mir über die Entwicklung dieser Lernapp Gedanken zu machen.

Du bist aber außerdem Gründer des Awards Top Talents under 25. Damit werden junge, herausragende Menschen ausgezeichnet. Wie bist du auf die Idee dafür gekommen?

Ich würde es weniger Award und mehr Netzwerk nennen. Der Award selbst ist eher der Schritt in das Netzwerk. Ich habe für mich das Bedürfnis verspürt, mich mit Leuten auszutauschen, die ähnliche Wege gehen und ebenfalls Ideen haben, die sie nicht nur für wenige Monate, sondern mit Biss über mehrere Jahre hinweg verfolgen und das in einem jungen Alter. Dann kann man gucken, mit wem man gemeinsame Sache machen kann oder wo es Ideen gibt, bei denen man sich gegenseitig unterstützen kann. Denn ich glaube, ich bin als junger Mensch nicht alleine. Man sieht es ja auch an Mathis und Lukas (Gründer von pipeline), die das Ziel haben, ein KI-basiertes Magazin herauszubringen, dass der Anspruch da ist. Und wenn man sich mit den richtigen Leuten austauscht, kann man sich gegenseitig gut unterstützen. Da ich bei anderen Awards häufig „nur“ ausgezeichnet wurde, es aber kein Netzwerk dahinter gab – also keine Community, die dich unterstützt hat oder mit der man sich austauschen konnte – habe ich kurzerhand überlegt, dass es sinnvoll ist, selbst so ein Netzwerk zu initiieren. Die Idee dahinter ist also: Wir wollen junge herausragende Leute unter 25 zusammenbringen und den Anspruch haben, Innovation und Veränderung in unsere Gesellschaft und die Welt zu bringen.

Bildquelle: Foto von rubinlind.com

Wie werden denn genau diese Personen ausgewählt?

Das macht eine Jury aus unterschiedlichen Leuten, von Künstlern und Unternehmern bis zu Managern, Politikern, Aktivisten und so weiter. Das sind 25 Jurymitglieder, die jedes Jahr wechseln. Wir versuchen eine diverse Jury aus der ganzen Welt zusammen zu stellen, die sich die jungen Leute anguckt und diese anhand von Kriterien wie Durchhaltevermögen oder bereits realisierte Projekte bewertet. Denn es ist schwierig, einfach das Talent anhand eines Fragenkatalogs zu bewerten, weil es individuell ist, was wir gemacht oder welche Geschichten wir erlebt haben. Am Ende sind es doch hauptsächlich die beiden Punkte: „Was hat die Person bisher realisiert?“ und „Mit welchem Durchhaltevermögen?“. Ich bin der Meinung, dass Durchhaltevermögen, egal was wir im Leben tun, der Schlüssel zum Erfolg ist. Durchhaltevermögen zeichnet erfolgreiche Menschen in unserer Welt aus.

Was sind deiner Meinung nach die größten Herausforderungen für junge Gründer?

Auch da ist es wieder das Durchhaltevermögen. Wir leben in einer so schnelllebigen Welt, in der man heute hier und morgen dort sein kann, heute hier mitmacht und morgen da. Die Chancen, die sich uns aufgrund von digitalen Möglichkeiten auftun, bei so vielen Dingen teilzunehmen, sind sehr groß, wenn man das möchte. Aber den Fokus auf das zu legen, was man möchte und herauszufinden, wohin man möchte, ist eine der Herausforderungen. Die Frage nach dem, was man möchte und wofür man seine Zeit einsetzt, ist eine relativ philosophische Frage. Und wenn man sich die Frage beantwortet und sich damit eine Vision oder Mission gesetzt hat, dabei das Durchhaltevermögen zu behalten und nicht bei kleineren und größeren Rückschlägen, die dazugehören, aufzugeben, ist die Herausforderung. Es kann sein, dass man mal an der Existenz kratzt und die Frage danach, was man erreichen oder voranbringen möchte und wofür man seine Zeit einsetzt, ist eine Herausforderung, der sich junge Unternehmer ganz besonders stellen müssen, weil sie gerade erst am Anfang ihres Weges stehen. Aber die muss sich auch jeder andere stellen, egal ob Unternehmer oder nicht.

Hattest du in deinem Leben selbst mal eine Tiefphase, in der du kurz davor warst, alles hinzuschmeißen? Und wie hast du diese bewältigt?

Kurz davor, alles hinzuschmeißen, war ich nie. Aber es gibt Höhen und Tiefen im Business und im Privaten. Ich kann eines aus dem Business rausstellen, kurz nach dem Auftritt bei Die Höhle der Löwen. Ich habe eigentlich eine sehr gute Zusage bekommen und einen ganz netten Deal mit Investoren gemacht und auch Presseaufmerksamkeit bekommen, was ziemlich cool war. Dann gab es allerdings ein paar kleine Auseinandersetzungen mit dem bestehenden Investor. Das hat letztendlich zu einer Insolvenz geführt, weil kein Geld mehr geflossen ist. Nicht, weil die Leute nicht bereit waren, Geld zu geben, sondern weil es nicht möglich war, Geld in die Firma zu bringen. Das war in dem Moment besonders für die Mitarbeiter sehr uncool. Die haben sich gefragt, ob sie am Ende des Monats Geld bekommen oder nicht. Es musste dann ein Insolvenzantrag gestellt werden. Man fragt sich, ob jemand die Firma kauft und ob und wie man das restrukturieren kann. Das war schon was, was sehr geprägt hat. Aber es war keinesfalls ein Punkt, an dem ich im Ansatz darüber nachgedacht habe, aufzugeben.

Du wurdest schon mehrere Male für deine Erfolge ausgezeichnet, unter anderem als Young European Talent oder als Gründer des Jahres 2018. Was bedeuten dir solche Auszeichnungen?

Wenn ich ehrlich bin: nichts. Ich denke, es ist ganz nett und natürlich anerkennend, solche Auszeichnungen zu bekommen. Letztendlich ändert es aber nichts. Denn wenn man auf eine bestimmte Weise anfängt zu glauben, jemand oder etwas zu sein, hört man auf das zu werden. Wenn man glaubt, man ist erfolgreich und alles passt, dann verliert man den Biss und seinen Anspruch. Man kann natürlich mit der Einstellung durchs Leben gehen, dass ich Gründer des Jahres 2018 bin und es jetzt geschafft habe, aber ich bin nie mit der Mission angetreten, Gründer des Jahres oder Young European Talent zu sein. Das ist cool und man kann sich das auf das Regal stellen oder ins Profil schreiben – das ist mit Sicherheit etwas Nettes – aber für mich wäre es nie ein Ziel, das man anstreben sollte. Von daher freue ich mich darüber und bin dankbar dafür, aber eine Bedeutung würde ich dem nicht zuschreiben.

Bildquelle: Foto von rubinlind.com

Welche Ziele treiben dich im Allgemeinen an? Hast du eine Passion, die dich dazu anregt, dein Hauptziel zu fokussieren und dich mit allen Kräften darauf zu konzentrieren?

Ich beantworte das jetzt wahrscheinlich sehr generalistisch. Aber letztendlich möchte ich meine Lebenszeit nutzen, um Dinge positiv voranzubringen, um unsere Gesellschaft voranzubringen und um zu gucken, wo man Chancen nutzen und positiv Einfluss nehmen kann. Ich glaube, das größte Thema, was unsere Gesellschaft aktuell beschäftigt, ist: „Wie kann man Chancenungleichheit minimieren und dort Fortschritt bringen?“ Denn das bereichert sich logischerweise immer weiter: Hat man einmal Kapital, hat man auch immer viel leichteren Zugang zu weiteren Kapitalen. Viele Leute leiden darunter, da ist die Frage, ob das berechtigt ist oder nicht. Das ist was, was mich beschäftigt und was mich wahrscheinlich auch ein Leben lang beschäftigen wird. Auf einer heruntergebrochenen Ebene möchte ich einfach mit den Produkten Probleme lösen. Geld zu verdienen ist natürlich auch eine coole Sache, aber darauf konzentriere ich mich nicht. Mir geht es darum, Probleme zu lösen und wie ich dafür ein Unternehmen bauen kann. Das treibt mich an.

Hast du Personen, die dich als Kind schon inspiriert haben und Leute, die dich heute inspirieren?

Das ist eine gute Frage. Ich bin kein wirklicher Fan von irgendjemandem oder irgendetwas, weder vom Fußball oder einem anderen Sport. Aber trotzdem kann man sich von vielen Leuten eine Scheibe abschneiden und schauen: „Was funktioniert bei denen gut, was hat sie begeistert oder vorangebracht und mit welchen Beweggründen?“ Du möchtest wahrscheinlich eine konkrete Antwort haben und ich kann natürlich auch Standardnamen nennen wie Steve Jobs oder Warren Buffett, Elon Musk oder Jeff Bezos. Die haben mit Sicherheit einiges richtig gemacht, aber auf der anderen Seite musst du bestimmt auch ein großer Autist sein, um zum Beispiel Facebook zu bauen, wie Mark Zuckerberg. Es gibt viele tolle Leute, aber mich inspirieren immer unterschiedliche, je nach Phase, in der ich gerade stecke. Ich würde das gerne konkreter beantworten. Den Gründer von Nike finde ich cool, Philip Knight, der war 15 Jahre lang fast dauerpleite, nachdem er Nike gestartet hat. Steve Jobs ist total krass, weil er sich aus seiner eigenen Firma herausgekauft hat und sich dann wieder einkaufen musste und dazu noch Pixar und NeXT gebracht hat, was dann ja auch von Apple wieder gekauft wurde. Das ist für mich Durchhaltevermögen, also sowohl Nike als auch Steve Jobs haben das Durchhaltevermögen bewiesen. Und wenn ich auf Mark Zuckerberg eingehen möchte und wie oft er „Nein“ hat sagen müssen. Ich könnte wahrscheinlich zehn Einzeleigenschaften von Leuten nennen, die ich großartig finde, aber ich würde einfach sagen, es ist das Durchhaltevermögen, das sie an den Tag gelegt haben, wenn es um Unternehmerpersönlichkeiten geht.

Kannst du Erfolg in drei Worten beschreiben?

Nummer eins ist Durchhaltevermögen. Und ich glaube, dann ist die Frage, wie jeder persönlich für sich Erfolg definiert, weil für den einen ist Erfolg monetär, also Geld auf dem Konto zu haben, für den anderen ist es befriedigend, wenn sie ein Problem unabhängig von Geld lösen. Ich denke, da muss jeder Erfolg für sich definieren, aber man kommt so oder so zu den Lösungen, wenn man durchhält bei dem, was man machen möchte. Man muss sein Ziel kennen, Durchhaltevermögen beweisen und auch ehrgeizig sein. Durchhaltevermögen mit Faulheit bringt nichts.

Welche positiven und negativen Erfahrungen hast du aus deinen Gründungsprozessen mitnehmen können?

Man muss es wirklich wollen. Wenn jemand ein Unternehmen gründen möchte, muss man immer die Motivation hinterfragen. Ich glaube, man muss es wirklich wollen, denn es kostet viel Zeit und viele Nerven. Man muss sich auch rumärgern, wenn zum Beispiel die erste Klage oder eine Unterlassungserklärung kommt und man es mit den ersten Anwälten zu tun hat. Das heißt, man muss passioniert sein bei dem, was man macht, man muss es lieben und voll dahinter stehen, sonst ist das nicht zufriedenstellend. Das ist eine Erfahrung, die ich mitgenommen habe. Wenn man den Gründungsprozess selbst einmal gemacht hat, ist es in Deutschland eigentlich relativ leicht. Viele beschweren sich, weil man es nicht online machen kann, wie zum Beispiel in Estland, das würde es noch einfacher machen. Aber wenn man einmal ein Unternehmen gegründet hat, kann man es auch fünfmal machen, weil man den Dreh raus hat. Ansonsten ist Red Bull immer hilfreich, aber das ist eine persönliche Meinung, denn gesund ist das nicht. Aber es hilft, die eine oder andere Nacht durchzuhalten, besonders am Anfang, wenn man schnell vorankommen möchte. Wenn man eine Idee hat, die man herausbringen möchte, ist es wichtig, dass man mit anderen darüber spricht und dann schnellen Prozess macht und nicht ein Jahr lang nur über die Idee redet, aber nicht vorankommt. Denn Reden alleine bringt einen nicht weiter, sondern man muss auch mal ins Tun kommen.

Bildquelle: Foto von rubinlind.com

Was wolltest du werden, als du noch ein Kind warst? Wolltest du schon immer Gründer werden?

Auf keinen Fall. Bis ich drei oder vier war, wollte ich Gärtner werden, weil ich meiner Oma gerne im Garten geholfen habe. Dann wollte ich Stuntman werden und dann Naturwissenschaftler – jetzt bin ich nichts davon geworden. Aber ich springe in meiner Freizeit gerne Fallschirm, das kommt dem Stuntman dann doch nah. Ich habe mich nie festgelegt, was ich machen möchte. Bis heute kann ich mir alles gut vorstellen, ich könnte immer noch Gärtner werden oder auch Koch, da hätte ich Lust drauf. Wenn ich mal Geld übrig habe, mache ich vielleicht ein Restaurant auf, in dem Leute kostenlos essen können, aber dann auch richtig gutes Essen. Weil es einfach Spaß macht, zu kochen. Mit der Motivation anzutreten, Unternehmer zu werden, ist die falsche Motivation. Selbst bei Familienunternehmen, wenn man sich nicht mit dem Problem identifizieren kann, was der Großvater, Vater oder die Großmutter lösen wollte und weshalb sie oder er das Unternehmen gegründet hat, sollte es nicht darum gehen, Vermögen zu halten oder zu verwalten. Das ist langweilig. Das ist meine Perspektive darauf. Deswegen muss man Spaß an der Thematik haben und dann ist die Gründung auch nur Mittel zum Zweck. Aber zu sagen „Ich werde Unternehmer“ ist nicht sinnvoll.

Hast du Tipps für andere Gründer und Unternehmer, die noch am Anfang ihres Weges stehen?

Such dir Leute, mit denen du über deine Idee sprichst. Du kannst dir viele Fehler sparen, indem du Unternehmer suchst, die bereits Dinge umgesetzt haben und vorangekommen sind. Wenn du mit Leuten sprichst, kommst du schneller voran, weil du die Welt nicht immer selbst neu erfinden musst oder dir alles selbst beibringen musst. Man geht ja auch nicht umsonst in die Schule, sondern weil andere Leute sich schon Wissen angeeignet haben, was dann weitergegeben wird. Genauso kann man auch aus den Erfahrungen anderer lernen. Mach nicht den Fehler und sag „Ich bin so ein Genie, ich kann da mit niemandem drüber reden, weil ich einfach ein krasser Typ bin“ – das bringt keinen Fortschritt. Ich weiß nicht, ob ich es in diesem Interview schon gesagt habe, aber Durchhaltevermögen ist wirklich wichtig. Das wären die Tipps. Rede mit Leuten über deine Idee, lass dich inspirieren, nimm Kritik an und denke auch darüber nach und reflektiere dich in dem, was du tust. Frage dich, warum du etwas tust und finde deine Vision und Mission, auch für dein Leben: Was willst du machen? Was ist dir wichtig? Auch abgeschirmt auf deine Werte. Die meisten Menschen arbeiten, damit am Ende des Geldes kein Monat mehr übrig ist und das Schöne als Gründer ist, dass du das machen kannst, wofür du passioniert bist, wo du Lust drauf hast und woran du arbeiten möchtest. Ich rede gar nicht darüber, dass es immer Spaß machen muss. Denn auch das kann nervig sein, Zeit und Nerven kosten, schlaflose Nächte bereiten und dich komplett auslaugen. Aber dafür bist du selbstbestimmt und kannst dir überlegen, woran du arbeiten möchtest und das ist ziemlich cool.

Wie sieht deine Zukunftsplanung aus? Gibt es Projekte, an denen du im Moment arbeitest oder Ideen, die du umsetzen möchtest?

Da gibt es einen ganzen Katalog. Mit der Zeit kommen weitere Projekte. Man darf sich aber nicht komplett verzetteln und 200 Sachen gleichzeitig anfangen, es sei denn, man hat unglaublich viel Geld und kompetente Leute, die diese Ideen für einen durchdenken und umsetzen. Aber es gibt nichts Konkretes, was ich jetzt benennen könnte. Mal schauen!

Die gesamte Redaktion von pipeline bedankt sich recht herzlich für das nette Interview.

Das war das Interview mit Rubin Lind. Er ist ein wirklich interessanter Mensch und hat tolle Projekte umgesetzt. Wenn du noch mehr interessante Interviews sehen willst, dann gleich zum nächsten Interview von Couple on Tour, den Investmentbabos oder anderen spannenden Leuten hier bei pipeline.