Porto: Die Perle Nordportugals

Die Stadt Porto gilt bei vielen als heimliche Nummer Eins der portugiesischen Reiseziele- auch wenn vielleicht bereits eine große Ähnlichkeit zur portugiesischen Hauptstadt Lissabon besteht. Denn Porto ist nicht nur Heimat des beliebten „Portweins“, Dank dessen Beliebtheit die Stadt im Norden Portugals zu einem kulturellen Zentrum der Region geworden ist. Berühmte Persönlichkeiten wie Heinrich der Seefahrer oder der renomierte Architekt Eduardo Souto de Moura haben hier ihre Wurzeln.

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Wo ein Fluss ist, sind auch Brücken

Porto hat einige Flüsse zu bieten – und davon nicht wenige. Dementsprechend hoch ist auch die Anzahl von Brücken. Die wahrscheinlich bedeutsamste ist die Brück Dom Luís I, welche im Herzen der Stadt liegt. Sie verbindet das Altstadtviertel „Ribeira“ mit einer für Portwein-Destillerien bekannten Ecke Portos. Wer also die Stadt erkunden will, kommt nicht um die Brücke herum.

Der Portwein ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Region und berühmt für seine aromatische Süße. Er genießt Exklusivität, denn er hat eine geschätzte Herkunftsbezeichnung. Mehr als 80 Rebsorten werden ausschließlich im Douro-Tal angebaut. Porto gilt auch heute noch als Umschlagplatz für das Genussprodukt.

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Auch Kirchen und ihre Türme ziehen schnell die Blicke auf sich. Doch Porto ist nicht nur für jede und jeden der sich für Architektur interessiert die richtige Anlaufstelle. Dennoch haben die Bauten etwas für sich. Kein Wunder also, dass der renommierte Architekt de Moura aus Porto es so weit gebracht hat. Denn wie es sich für eine Altstadt gehört hat auch Porto viel zu bieten. Die Kathedrale Portos ragt über den Gassen hervor und markiert den höchsten Punkt der Altstadt. Seit 1996 gilt sie als UNESCO Weltkulturerbe – und das mit Recht, denn 1387 war sie Schauplatz der Hochzeit von König Johann I. mit der englischen Prinzessin „Philippa of Lancester“. Auch wenn man erwähnen muss, dass nicht jeder Teil des Gebäudes zur Zeit dieses Ereignisses errichtet war. So wurde die Kathedrale viele Male den Stilen der Epochen angepasst und erweitert. Ein wahrer Spielplatz für Architekturliebhaber also.

Majestätische Ruhe

Wer dem Trubel um die Touristischen Hauptattraktionen entkommen will, ist bestens im Café Majestic aufgehoben. Bei einer Tasse Kaffee, ist der Geist und Charm der Portugiesen greifbar. Das Leben in der weltoffenen Stadt ist langsam und es wird genossen. Es ist als würde man auf die goldene Stunde warten, welche vom Untergang der Sonne eingeleitet wird. Wenn sie den Himmel über Porto verlässt um hinter dem Horizont zu verschwinden, taucht sie Porto in neues Licht und verwandelt den Anblick der Altstadt.

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Lissabons charmanter Ableger

Porto erinnert in vielen Dingen an die Hauptstadt. Seefahrer, Entdecker, Persönlichkeiten, die Portugal kulturell bereichert haben sind in der Blütezeit der Portugiesen von hier aus in die Welt gezogen. Sie haben ihre Spuren hiterlassen – sowohl in der Welt als auch in den Städten aus denen sie losgezogen waren.