Haare richtig waschen – So geht’s!

Haar- und Körperpflege sollte jedermann ein Begriff sein. Vor allem nach dem Sport, nach einem stressigen Arbeitstag oder einem warmen Sommertag ist das Bedürfnis groß, sich und seinem Körper sowie den Haaren wieder etwas Gutes zu tun. Juckt die Kopfhaut noch dazu, möchte man nicht selten das Haar dementsprechend öfter waschen. Doch bei zu häufigem Waschen werden eher negative Ergebnisse erzielt. So neigen sie durch ständiges Einseifen zum Beispiel dazu, auszutrocknen oder fettig zu werden.

Um dies zu vermeiden, bekommst du hier wertvolle Tipps, wie du deine Haare richtig wäschst und das Überstrapazieren deiner Haare vermeidest.

1. Vor dem Waschen

Eine gute Vorbereitung ist die Grundlage für ein richtiges Haare waschen. Vor allem bei trockenen Haaren solltest du einiges im Vorfeld beachten:

Kämmen:
Für die meisten dürfte es einfacher sein, die Haare nach dem Waschgang zu kämmen. Das Problem hierbei besteht jedoch darin, dass Knoten sich durch das Waschen noch enger zusammenziehen, wodurch das Entknoten zusätzlich erschwert wird. Bürste deine Haare also vor dem Waschen gut durch. Am besten geht es, wenn du damit anfängst, die Knoten in den Spitzen zu entwirren um dann die Längen auszubürsten. Im Anschluss wird das Haar dann ein weiteres Mal behutsam durchgekämmt.

Öle:
Weil vor allem zu heißes Wasser deine Haare austrocknet, da sich dadurch die Poren öffnen und die Hitze die Grundstruktur der Haare beschädigen kann, solltest du vor dem Waschen ein Haaröl einmassieren. Dies gilt besonders für gefärbte oder von Natur aus sehr trockene Haare. Die Haarstruktur wird durch die Öle versiegelt, die ein zu starkes Austrocknen deiner Haare verhindern.

2. Der Waschgang

Hierbei empfiehlt es sich, Shampoos und Conditioner zu benutzen, die speziell für deinen Haartypen geeignet sind. Auch die Temperatur des Wassers spielt eine wichtige Rolle: optimal wäre es, lauwarm zu duschen und die Haare zum Schluss mit kaltem Wasser auszuspülen. So verschließt sich die Haarstruktur und deinem Haar wird Glanz verliehen.

Shampoo:
Häufig nutzen die Menschen zu viel Shampoo. Oftmals reicht bereits eine Haselnussgroße Menge an Shampoo aus, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Das kann je nach Haarlänge variieren. Hauptsächlich wird das Shampoo sanft in die Kopfhaut massiert und nur mäßig auf den Rest deiner Haare verteilt. Gerade bei trockenen Haaren ist darauf zu achten, nicht die kompletten Haare damit einzureiben, da das Shampoo beim Ausspülen sowieso durch die Längen fließt.

Conditioner:
Der Conditioner ist dafür da, das durch Shampoo aufgeraute und trockene Haar wieder zu befeuchten. Meistens massiert man ihn ein um diesen nach einer bestimmten Einwirkzeit gründlich wieder auszuspülen. Es gibt aber auch spezielle Leave-In-Produkte, die man nach dem Einmassieren nicht wieder ausspült.

3. Nach dem Waschen

Deine Haare sind jetzt zwar sauber, jedoch auch strapaziert. Deshalb solltest du sie vorsichtig mit einem Handtuch ausdrücken. Vermeide es aber, die Haare zu grob trocken zu rubbeln, da es dazu führt, dass die Haare noch mehr aufrauen und sich Spliss bildet. In seltenen Fällen kann ein Föhn zum Haare trocknen benutzt werden, allerdings höchstens ein bis zwei Mal pro Woche. Optimaler ist es, die Haare an der Luft trocknen zu lassen.

Beachtest du all dies bei deiner Haarwäsche, pflegst und reinigst du sie sanft und schonend. Dabei spielt dabei auch immer die Auswahl des Shampoos und des Conditioners eine wichtige Rolle. Das kann je nach Inhalt und Haartyp variieren. Fakt ist aber: Mit dem richtigen Waschvorgang ist es jedem möglich, die Haare zu regenieren und den Schaden zu verringern oder die Haarstruktur gar ganz schadenfrei zu bekommen – ganz gleich, wie kaputt sie sind.