Petra: Antike Stadt in Jordanien

Die Antike Stadt Petra wurde 300 v. Chr. von den Nabatäern erbaut. Sie meißelten Tempel, Paläste, Gräber, Lagerräume und Stallungen in die weichen Sandstein Felsen. Die Nabatäer waren bekannt für ihre Fähigkeiten im Wasserbau, in der Eisenproduktion und in der Kupferraffinierung. Durch den Handelsweg von Damaskus nach Arabien profitierten sie von gezahlten Steuern die Karawanen zahlten um ihr Gebiet durchqueren zu dürfen.

Heute ist Petra UNESCO-Weltkulturerbe und keine Reise nach Jordanien ist vollständig ohne die Felsenstadt besichtigt zu haben.

Der Talkessel von Petra

Noch nicht alle Geheimnisse wurden erforscht

Drei Stunden Autofahrt von der Hauptstadt Mamman entfernt liegt Petra 70 Meter tief in der Schlucht, auch Siq genannt, und erreicht diesen einzigartigen Ort mit Guides nach einer rund einen Kilometer langen Wanderung.

Noch immer sind 80 Prozent des Gebietes nicht freigelegt, doch besonders beliebt und leicht zugänglich ist das Schatzhaus der Anlage, auch Khazne al-Firaun gennant.
Überwältigt wird der erste Eindruck von bis zu 40 Meter hohen Säulen und einem riesigen Eingang die durch beeindruckende Meißel Arbeiten künstlerisch von den Normaden erbaut wurden.

Lichtshow vor dem Khazne al-Firaun

Spektakuläre Nacht Show

Das Highlight sind eindeutig die Lichtshows die jeweils Montags, Mittwochs und Donnerstags stattfindet und mit 1.500 Kerzen die Felsenstadt in ein Lichtermeer verwandelt. Für 17 Jordanische Dinar pro Person, umgerechnet ca. 22€, könnt ihr die Show ab 20.30 Uhr sehen.
Wollt ihr während euren Entdeckungen eine Pause einlegen besucht die Cave Bar, ein uriges Lokal inmitten eines Felsens das eine ganz besondere Atmosphäre bietet.